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Freigängerkatze richtig ernähren

Katzen-Freigänger Ernährung
Freigänger haben häufig einen anderen Nahrungsbedarf als Wohnungskatzen. Wieviel Futter eine Freigängerkatze benötigt, hängt von mehreren Faktoren ab.
 

Wie aktiv ist die Freilaufkatze?

Manche Katzen verbringen den größten Teil des Tages zu Hause, obwohl sie Freilauf haben. Andere sind den ganzen Tag über unterwegs und kommen erst abends wieder heim. Wo sie waren und was die Freigängerkatze während dieser Zeit gemacht hat, ist schwer bis gar nicht nachvollziehbar. Wenn Dein Tier zu den reinen Wohnungskatzen gehört oder lediglich das sichere Umfeld des Gartens für kleine Ausflüge nutzt, dann kann zum einen sehr gut beurteilt werden, wie aktiv sie ist, zum anderen weiß man genau, was und wieviel sie frisst. Dementsprechend kannst Du die Futterration ganz einfach so wählen, wie sie in den Fütterungsempfehlungen angegeben ist. Sofern es sich nicht um ein spezielles Futter handelt, ist bei den Empfehlungen immer eine durchschnittlich aktive Katze gemeint. Genau da ist der Haken, wenn es sich um eine Katze mit Freilauf handelt, die den lieben langen Tag – oder auch die Nacht – durch die Gegend schweift. Wer weiß schon, ob sie es sich den Großteil der Zeit beim Nachbarn auf der Terrasse gemütlich macht oder es für notwendig hält, ständig ihre Reviergrenzen abzugehen? Hierbei können pro Tag mehrere Kilometer zusammenkommen. Demzufolge hätte diese Katze einen höheren Nährstoffbedarf als eine vergleichsweise wenig aktive Katze. Und folglich bräuchte sie auch mehr Futter.
 

Wieviel frisst ein Freigänger unterwegs?

Von Katzen, die viele Stunden unterwegs sind, weiß man nicht, ob und wieviel sie unterwegs an Nahrung aufnehmen. Sowohl in der Stadt wie auch auf dem Land gibt es zahlreiche Möglichkeiten, an Futter zu kommen. Wer es sich einfach macht, schaut im nächsten Katzenhaushalt vorbei, ob es dort etwas zu stibitzen gibt. Das sollte grundsätzlich tabu sein, schließlich möchte kein Katzenbesitzer, dass er die Übersicht verliert, was seine Katze alles frisst. Es wäre ja auch durchaus möglich, dass die Katze aufgrund einer Erkrankung ein bestimmtes Futter nicht bekommt bzw. bekommen darf. Wer keine Katze besitzt, dem ist dies wahrscheinlich gar nicht bewusst. Er hört nur das Miauen eines Freigängers in seinem Garten und möchte der Katze bei ihrem nächsten Besuch etwas vermeintlich Gutes tun. Solltest Du diese Befürchtung bei einem Nachbarn haben, kann ein klärendes (und vor allem freundliches) Gespräch helfen, dass die Katze entweder zukünftig nicht mehr gefüttert wird oder aber es zu einer Absprache kommt.

Anders sieht es aus, wenn die Katze ein erfolgreicher Mäusejäger ist. Darauf hat man keinen Einfluss. Mal fängt die Freigängerkatze nur eine Maus, mal sind es fünf oder mehr. Manche werden verspeist, bei anderen war es nur die Lust am Jagen und die Maus bleibt zurück bzw. landet auf der Terrasse. Davon abgesehen, dass Du der Katze schlecht erklären kannst, was Du vom Jagen und ihren Geschenken hältst, ist die Jagd auf Mäuse nichts Schlechtes. Sie waren der Auslöser dafür, dass Menschen schon seit jeher Katzen gehalten haben. Und dementsprechend hat sich der Organismus der Katze auch stark auf diese Nahrung eingestellt. Eine Maus bietet der Katze genau die Nährstoffe, die sie benötigt – unter anderem das lebenswichtige Taurin. Aber die Jagd auf Mäuse birgt auch ein gewisses gesundheitliches Risiko, weshalb Freigängerkatzen regelmäßig entwurmt werden müssen oder zumindest eine Kotuntersuchung durchgeführt werden sollte. 
 

Pappsatt oder ganz schön hungrig?

Je nachdem, wie erfolgreich die Jagd war oder ob der Nachbar es wieder einmal besonders großzügig gemeint hat, verwundert es nicht, wenn Freilaufkatzen zu Hause einen sehr unterschiedlichen Appetit aufweisen können. Mal scheinen sie am heimischen Napf kaum genug bekommen zu können, ein anderes mal bleibt er unangetastet. Herrchen oder Frauchen fragen sich dann natürlich, ob mit der Katze etwas nicht stimmt. Dies ist zwar nicht ausgeschlossen, bei Freigängerkatzen ist aufgrund der oben angesprochenen Punkte ein unterschiedlich großer Appetit jedoch nichts Ungewöhnliches. Dieser kann auch mit der Jahreszeit zusammenhängen: Im Sommer ist der Jagderfolg deutlich höher als im Winter. Dementsprechend könnte in der kalten Jahreszeit der Bedarf an Futter zu Hause größer sein. Das gilt auch für die Zeit des Fellwechsels, wenn der Energiebedarf höher ist. Oder vielleicht lässt das Jagdglück aufgrund des Alters langsam nach. Es gibt vielerlei Gründe, weshalb bei Freigängerkatzen die benötigte Ration unterschiedlich groß ausfallen kann.
 

Wie füttert man eine Freigängerkatze?

Egal, wie groß der Jagderfolg einer Katze ist oder ob sie in der Umgebung hin und wieder etwas erhält – Du selbst bist für die Ernährung mit einem hochwertigen Katzenfutter verantwortlich. Schließlich kann man sich weder darauf verlassen, dass die Katze ständig Mäuse fängt, noch weiß man, welches Futter sie möglicherweise von einem Nachbarn angeboten bekommt bzw. wie häufig diese außerhäusliche Verpflegung stattfindet. Biete Deiner Katze also ein Futter an, das sie mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. LEONARDO bietet Dir in dieser Hinsicht sowohl eine breite Auswahl an Nassfutter wie auch Trockenfutter. Es besteht keine Notwendigkeit, nur zu der einen oder anderen Futterart zu greifen. Auch ein wenig Abwechslung schadet nicht, denn die Katze weiß recht genau, was sie benötigt und ihr gut bekommt. Eventuelle Defizite kann sie mit einem hochwertigen Katzenfutter sehr gut ausgleichen. Daher sollte der Napf für Deine Katze niemals leer bleiben, weil Du den Eindruck hast, heute hat sie unterwegs bestimmt schon genug gefressen und benötigt nichts mehr.
 

Die Gesundheit von Freilaufkatzen

Ist die Katze ein Freigänger, unterliegt sie einem höheren Risiko als eine Wohnungskatzen. Das hängt nicht nur damit zusammen, dass Freigängerkatzen von einem Auto überfahren werden können. Zuhause ist alles katzensicher eingerichtet, draußen gibt es dagegen vielerlei Gefahren wie scharfkantige Gegenstände, Glasscherben, Dornen, Hunde, Kellerschächte oder Jäger. Auch die äußeren Einflusse wie Wind, Regen und Schnee, Kälte oder Hitze können einer Katze ganz schön zusetzen. Dazu bedarf es starker Abwehrkräfte, die zu einem großen Teil mit einer artgerechten Ernährung zusammenhängen. Gewöhne daher Deine Katze von Anfang an an feste Fütterungszeiten, um sie mit Deinem Futter zu versorgen. Katzen haben eine innere Uhr und haben recht schnell verstanden, wann die Futterschale gefüllt wird. Das solltest Du dann auch nicht vergessen, sonst könnte sie sich schnell wieder anderweitig umsehen. Praktisch ist es, wenn ein Fressen gegen Abend stattfindet, sodass die Katze anschließend die Nacht über sicher verwahrt zuhause bleibt.
 
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