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Das richtige Futter für Kitten

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Kitten gesund zu ernähren, ist keine Selbstverständlichkeit. Voraussetzung dafür ist vor allem ein hochwertiges Kittenfutter.
 

Wie lange benötigen Kitten kein Katzenfutter?

In ihren ersten Lebenswochen benötigen Kitten noch kein Katzenfutter. Die komplette Versorgung übernimmt ihre Mutter. Und dabei muss sie ordentlich mithelfen, denn von alleine klappt es mit der regelmäßigen Milchaufnahme noch nicht. Die Katzenmutter übernimmt in den ersten zwei bis drei Wochen die Initiative und schnurrt während des Säugens. Erst einmal versorgt sie ihre Kitten für drei bis vier Tage mit einer dünnflüssigen Erstmilch, genannt Kolostrum. Sie unterscheidet sich deutlich von der normalen Muttermilch. Kolostrum stärkt die Abwehrkräfte der Kitten und weist einen besonders hohen Energiegehalt auf. Genau das benötigen die Kitten jetzt, um ihr rasantes Wachstum der nächsten Wochen anzukurbeln. Bei ihrer Geburt wiegen sie durchschnittlich 80 - 120 Gramm, mit 16 Wochen können sie bereits das 20fache ihres Gewichts aufweisen. Da heißt es ordentlich trinken, womit sich die Kitten anfangs bis zu 8 Stunden pro Tag die Zeit vertreiben.
 

Ab welchem Lebensalter benötigen Kätzen ein Kittenfutter?

Eine stetig zunehmende Entwöhnung der Muttermilch beginnt ungefähr ab der 4. Lebenswoche der Kitten. Freilebende Katzenmütter beginnen nun, ihren Kitten hin und wieder eine frisch getötete Beute zu servieren. Dementsprechend kann nun damit begonnen werden, den Kleinen zusätzlich ein Kittenfutter anzubieten. Etwa bis zur 8. Lebenswoche findet nun ein schleichender Übergang statt von der Muttermilch hin zu fester Nahrung. Wie lange eine Katzenmutter Milch gibt, hängt hauptsächlich damit zusammen, wie groß der Wurf ist. Mit spätestens 10 Wochen ernähren sich Kitten ausschließlich von Katzenfutter.
 

Futterumstellung bei Kitten

Im Alter von zehn bis zwölf Wochen steht für die meisten Kitten ein Umzug ins Haus, denn dann findet die Übergabe vom Züchter in ihr neues Zuhause statt an. Die Trennung von ihrer Mutter und den Geschwistern stellt für Kitten eine große Belastung dar. Jetzt wäre der absolut falsche Zeitpunkt, um das Kittenfutter zu wechseln. Frage den Züchter, welches Futter die Kitten bislang bekommen haben und bleibe die ersten zwei Wochen bei diesem. Erst wenn das Kätzchen sich eingelebt hat, solltest Du gegebenenfalls einen Futterwechsel in Betracht ziehen. Wichtig für die gesunde Entwicklung eines Kätzchens ist ein Futter, das leicht verdaulich ist und alle wichtigen Nährstoffe liefert. Ein hochwertiges Katzenfutter sollte einen hohen Fleischanteil aufweisen, viel tierisches Eiweiß enthalten und auf die Verwendung von Zucker, Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe verzichten. LEONARDO® bietet Dir im Bereich Trockenfutter wie auch Nassfutter ein spezielles Kittenfutter an.
 

Wann, wie oft und wie viel Kittenfutter?

Die ersten Wochen eines Kitten verdeutlichen anschaulich, wie viel Nahrung es benötigt: Stundenlang saugt es die Muttermilch auf, um groß und stark zu werden. Der Magen ist noch winzig klein und kann keine großen Mengen an Nahrung aufnehmen. Dementsprechend kann bei der Entwöhnung von der Muttermilch auf ein Kittenfutter keine abrupte Umstellung vorgenommen werden, wie sie später für eine erwachsene Katze gilt. Diese gibt sich (zumeist) mit zwei Mahlzeiten pro Tag (morgens und abends) zufrieden. Für ein Kitten unvorstellbar! Es benötigt vier bis fünf Fütterungseinheiten pro Tag. Somit wird zum einen der Verdauungsapparat nicht überfordert, zum anderen findet eine kontinuierliche Energiezufuhr statt, die Katzen in dieser Lebensphase benötigen. Zwar schlafen sie auch viel, dazwischen wird aber wild getobt und schnell ist der Energiespeicher wieder leer. Sie sollten nicht überfüttert werden, noch wichtiger ist jedoch, dass kein Hungergefühl aufkommt. Es könnte später dazu führen, dass die Katze immer ein wenig in Sorge ist, ob und wann es wohl wieder etwas zu Fressen gibt und dementsprechend alles frisst, was ihr zwischen die Zähne kommt.

Im Alter von fünf bis sechs Monaten kannst Du die Mahlzeiten auf drei bis vier pro Tag reduzieren. Ist das Kitten tagsüber für einen längeren Zeitraum alleine zu Hause, kann ihm ein Schälchen mit Trockenfutter zur Verfügung gestellt werden. Ideal ist es, wenn Du sowohl Nassfutter wie auch Trockenfutter anbietest, denn umso mehr das Kätzchen kennenlernt, umso bessere Voraussetzungen schaffst du, dass die Katze später nicht mäkelig wird. Bedenke, dass sie zum Beispiel krank werden könnte und ein bestimmtes Futter nicht mehr erhalten sollte. Dann ist es von Vorteil, wenn die Katze sowohl verschiedene Geschmacksrichtungen als auch Trocken- und Nassfutter kennengelernt hat.
 

Die Umstellung von Kittenfutter auf Adultfutter

Im Alter von ungefähr sieben und neun Monaten kannst Du erneut jeweils eine Ration streichen, bis Du bei zwei oder drei Mahlzeiten pro Tag angelangt bist. Kleine Katzenrassen bzw. Hauskatzen, die nicht besonders groß werden, sind mit knapp einem Jahr bereits ausgewachsen, bei großen Rassen wie der Maine Coon ist das erst mit zwei bis drei Jahren geschehen. So lange musst Du mit dem Wechsel auf ein Futter für erwachsene Katzen nicht warten. Dieser findet üblicherweise ungefähr im Alter von einem Jahr statt. Dann sinkt der Energiebedarf, den eine Katze hat, denn zum einen wächst sie nicht oder kaum mehr, zum anderen lassen die wilden Spiele mit hohem Energieverbrauch nun so langsam nach.

Tipp: Stelle den Wassernapf nicht direkt neben den Futternapf. Verteile besser zwei oder drei Wassernäpfe in der Wohnung und verwende stabile, möglichst breite Näpfe, damit die Tasthaare der Katze nicht am Rand anstoßen.
 

Warum gibt es spezielles Kittenfutter?

Immer wieder taucht die Frage auf, ob Kätzchen ein spezielles Kittenfutter benötigen oder auch normales Katzenfutter ausreichend ist. Diese Frage kann unterschiedlich beantwortet werden. Entscheidend ist allen voran die Qualität bzw. Zusammensetzung des Katzenfutters. Ein hochwertiges Katzenfutter für erwachsene Vierbeiner kann durchaus in der Lage sein, die Anforderungen an eine gesunde Ernährung für Kitten zu erfüllen. Auf Nummer Sicher gehst Du (im Normalfall) jedoch, wenn Du ein Kittenfutter verabreichst. LEONARDO® Kitten beispielsweise ist durch sein extra Anteil an frischem Geflügelfleisch und der darmregulierenden Chiasaat besonders leicht verdaulich. Gerade in den ersten Lebensmonaten hat eine gute Verdauung wesentlichen Einfluss auf das Wohlbefinden des Kätzchens. Die natürliche Wikstoffkombination ProVital kann zudem die Widerstandskräfte des Kitten stärken. Somit hat ein hochwertiges und speziell auf die Bedürfnisse eines jungen Kätzchens abgestimmtes Futter keine Nachteile, sondern bietet im Vergleich zu Adult-Sorten noch einige zusätzliche Vorteile.
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