Katze geschlechtsreif
Katze schreit
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Warum schreit meine Katze?

Ab wann sind Katzen geschlechtsreif?

Katzen sind durchschnittlich mit sieben bis neun Monaten geschlechtsreif, doch Rasse, Jahreszeit, Gesundheitszustand und Geschlecht können zu Verschiebungen führen

Katzen sind ungefähr mit sieben bis neun Monaten geschlechtsreif. Je nach Rasse, Gesundheitszustand, Geschlecht und Jahreszeit kann die Geschlechtsreife aber auch schon früher oder deutlich später eintreten.

Von welchen Faktoren hängt die Geschlechtsreife ab?

Wer ein Kitten aufgenommen hat, freut sich erst einmal über den drolligen kleinen Neuzugang, der hauptsächlich Spielen, Fressen und Schlafen im Sinn hat. Viele möchten die Zeit am liebsten anhalten, doch schon in wenigen Monaten kommt die Katze in die Pubertät und wird schließlich geschlechtsreif. Wann dieser Übergang vom Kitten zur erwachsenen Katze einsetzt, hängt von mehreren Faktoren ab. Daher lässt sich keine exakte Antwort geben, wann Katzen geschlechtsreif werden.

  • Unterschiede zwischen Weibchen und Männchen
    Wie bei uns Menschen ist auch bei Katzen der Beginn der Pubertät und die damit verbundene Geschlechtsreife vom Geschlecht abhängig. Während weibliche Katzen ungefähr im Alter von sechs bis neun Monaten geschlechtsreif werden, liegt dieser Zeitraum bei Katern zwischen dem achten und zehnten Lebensmonat.
  • Nicht jede Rasse ist zur gleichen Zeit geschlechtsreif
    Bei Hunden ist es aufgrund der enormen Größenunterschiede nicht verwunderlich, dass die Geschlechtsreife zu verschiedenen Zeiten eintritt. Obwohl diese Unterschiede bei Katzen deutlich geringer sind, gibt es auch bei ihnen Abweichungen. So sind Siamkatzen und Abessinier bekannt dafür, dass sie häufig bereits mit fünf Monaten geschlechtsreif sind, während dies bei Perserkatzen und Maine Coons oft erst mit zwölf Monaten der Fall ist. Abhängig ist dies unter anderem von der Größe und der Tatsache, ob es sich um eine Kurz- oder Langhaarkatze handelt.
  • Jahreszeit und Tageslänge
    Die Entwicklung eines Tieres kann von äußeren Einflüssen abhängen. Wenn Kitten in einer Zeit mit größerer Tageslänge und wärmeren Temperaturen aufwachsen, können sie ein wenig früher geschlechtsreif sein.
  • Krankheitsbedingte Verzögerungen
    Gesunde Jungkatzen, die sich gut versorgt in der Obhut von Menschen befinden, können sich normal entwickeln. Bei Vorerkrankungen oder schwierigen Lebensbedingungen (z.B. als Streunerkatze) kann sich die Entwicklung und somit der Eintritt in die Geschlechtsreife verzögern.

Wie erkenne ich die Geschlechtsreife?

Da die Geschlechtsreife nicht bei allen Katzen zur gleichen Zeit einsetzt und man sich entsprechend darauf vorbereiten kann, sollte man auf äußere Anzeichen achten. Dies ist besonders bei Freilaufkatzen wichtig, denn ehe man sich versieht, könnte eine weibliche Katze trächtig sein oder ein potenter Kater hat sich an einer Streunerin oder der Nachbarskatze vergangen. Im Allgemeinen ist dies unerwünscht und sollte auch aufgrund des Überangebots an Katzen vermieden werden.

Die erste Geschlechtsreife bzw. die Zeit, in der eine Katze aufnahmefähig ist, nennt man Rolligkeit oder Raunze. Beide Begriffe umschreiben sehr gut, womit in dieser Phase zu rechnen ist. Zum einen wälzt (rollt) sich eine Katze gerne auf dem Boden, robbt langsam vorwärts und streckt ihr Hinterteil in die Höhe. Ihr Schwanz ist zur Seite geschoben, um Katern zu verdeutlichen, dass sie paarungsbereit ist. Doch dabei alleine bleibt es nicht. Sowohl Kätzin wie auch Kater stimmen ein ohrenbetäubendes Geheul (Raunzen) an. Wer darauf nicht gefasst ist, könnte meinen, die Katze hat Schmerzen. Doch es geht lediglich darum, dem anderen Geschlecht im größtmöglichen Umkreis mitzuteilen, dass man gerade paarungsbereit wäre.

Vor allem bei Katern wird man auf die Geschlechtsreife nicht nur stimmlich hingewiesen, sondern auch geruchlich! Wenn ein Katzer anfängt die Wohnung zu markieren, verströmt er einen penetranten Geruch, der deutlich schlimmer ist als der von normalem Urin. Ob er unsauber ist oder markiert, kann man auch daran erkennen, ob es sich um eine Pfütze auf dem Boden handelt oder Gegenstände in einer gewissen Höhe mit einer Duftnote versehen werden. Der Geruch ist schwer und nur mit speziellen Reinigungsmitteln zu entfernen. Wer nicht züchten möchte, wird diesen Zustand sicherlich schnellstens mit allen Mitteln abstellen wollen.

Was tun, wenn die Katze geschlechtsreif ist?

Wer eine Wohnungskatze besitzt, hat sicherlich wenig Interesse an Katzengeschrei und Duftmarken in der Wohnung. Sollte die Katze nach draußen dürfen, ist die Situation in den eigenen vier Wänden zumeist deutlich besser, dennoch empfiehlt sich auch hier, die Katze zu kastrieren. Denn dies bringt viele Vorteile mit sich! Zum einen muss man sich keine Gedanken über überraschenden Nachwuchs machen, zum anderen keine Sorgen mehr über unerwünschtes Markieren und Katzengejammer.

Vor allem aber sollte einem bewusst sein, dass kastrierte Freilaufkatzen eine deutlich höhere Lebenserwartung aufweisen. Männliche Tiere werden in viel weniger Kämpfe verwickelt, ihre Reviere sind viel kleiner und sie bleiben weniger oft über Nacht draußen. Aufgrund geringerer Kontakte stecken sich auch beide Geschlechter wesentlich seltener mit Krankheiten an oder bringen Parasiten mit nach Hause.

Der Sexualzyklus der Katze

Während eine Hündin üblicherweise zwei Läufigkeiten im Jahr aufweist, können bei einer Katze mit ausbleibender Deckung mehrere Zyklen hintereinander stattfinden. Sie ist dann immer wieder für einen Zeitraum von ungefähr fünf bis sieben Tage empfängnisbereit. Nicht zwingend ist gesagt, dass die erste Paarung gleich zum Erfolg bzw. zu unerwünschtem Nachwuchs führt. Zum einen könnte die Katze noch nicht vollständig entwickelt sein, zum anderen funktioniert bei einem Kater nicht zwingend gleich der erste Deckakt. Doch darauf sollte man sich nicht verlassen und bei ersten Anzeichen der Geschlechtsreife besser gleich einen Tierarzt aufsuchen und mit ihm das weitere Vorgehen besprechen.

Sollte keine Zucht geplant sein, wird er in den allermeisten Fällen das Kastrieren empfehlen. Nicht nur zum Wohl des eigenen Tiers, sondern bei Freigängern auch im Interesse einer Eingrenzung von Streunerkatzen. Diese gibt es nicht nur im Ausland, sondern in großer Anzahl auch in Deutschland.

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