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Wurmbefall bei Katzen

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Etwa 25 Prozent aller Katzen sind mit Würmern infiziert. Betroffen sind vor allem Freigänger, die regelmäßig entwurmt werden sollten.
 

Wie kommt es zu einem Wurmbefall?

Es gibt viele Möglichkeiten, wie sich eine Katze mit Würmern infizieren kann. Abhängig ist dies unter anderem von den verschiedenen Wurmarten. Manche leben zum Beispiel in einem sogenannten Zwischenwirt. Im Fall der Katze können dies Mäuse oder Vögel sein. Verzehrt die Katze ein betroffenes Tiere, übertragen sich automatisch die Würmer. Für eine Übertragung in Frage kommen sogar winzig kleine Flöhe, die Gurkenbandwürmer in sich tragen können. Verzehrt die Katze bei der Fellpflege einen Floh, kann es zu einer Infizierung kommen. 

Eine weitere Gefahr für einen Wurmbefall bei der Katze besteht durch das Fressen von Erbrochenem oder Kot. Auch rohes Fleisch kann von Würmern befallen sein. Darüber hinaus können Wurmeier oder -larven über die Schuhe von uns in die Wohnung gebracht werden. Und bei Kitten ist nicht auszuschließen, dass sie sich über die Muttermilch mit Würmern infizieren. 
 

Welche Würmer befallen Katzen?

Die bei Katzen vorkommenden Wurmarten lassen sich grob in Plattwürmer (Gurkenbandwurm, Katzenbandwurm, Fuchsbandwurm) und Fadenwürmer (Hakenwürmer, Spulwürmer) unterteilen. Am häufigsten werden Katzen von Spulwürmern befallen. Sie werden bis zu 10 Zentimeter groß und nisten sich, ebenso wie die nur etwa einen Zentimeter kleinen Hakenwürmer, im Dünndarm der Katze ein. Deutlich größer wird der 15-60 Zentimeter große Katzenbandwurm, der neben dem Spulwurm die am häufigsten bei Katzen diagnostizierte Wurmart darstellt. Noch größer wird nur noch der bis zu 80 Zentimeter große Gurkenbandwurm, der seinen Namen seinem Aussehen zu verdanken hat. Relativ selten findet eine Infizierung mit dem Fuchsbandwurm statt. Diese ist jedoch sehr ernst zu nehmen, da der Fuchsbandwurm nicht nur für die Katze, sondern auch für den Menschen gefährlich werden kann.
 

Welche Symptome zeigen Katzen?

Aufgrund der verschiedenen Wurmarten sind die Symptome nicht immer exakt gleich, es gibt jedoch viele Gemeinsamkeiten wie zum Beispiel Durchfall und Erbrechen. Bis es so weit kommt, liegt aber fast immer bereits ein starker Wurmbefall vor. Viele Katzen leben problemlos mit einer gewissen Anzahl von Würmern und zeigen keinerlei Symptome. Vermehren sie sich dagegen zu sehr, können sie zu einer starken Belastung für den Körper werden: Sie entziehen der Katze Nährstoffe, zerstören das Gewebe, schädigen Organe und können zu inneren Blutungen führen. Dadurch wird das Immunsystem der Katze geschwächt, wodurch sie empfänglicher für Infektionskrankheiten ist. Sollte also die Vermutung vorliegen, dass eine Katze Würmer in sich trägt, ist immer sofort ein Tierarzt aufzusuchen, der eine Kotprobe durchführt.

Typische Symptome für einen Wurmbefall bei Katzen sind:
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Gewichtsverlust
  • Fellprobleme
  • Juckreiz
  • Auf dem Po rumrutschen

Besteht Gefahr für den Menschen?

Die Wahrscheinlichkeit, sich bei seiner Katze mit Würmern anzustecken, ist gering, aber keinesfalls zu unterschätzen! Dies gilt vor allem für Kinder, kranke und ältere Menschen, deren Abwehrkräfte geschwächt sein könnten. Eine Gefahr besteht zum Beispiel durch den Fuchsbandwurm: Beim Schmusen mit der Katze oder bei der Reinigung des Katzenklos kann es zu einer Infektion kommen, indem Wurmeier in den Organismus des Menschen gelangen. Bis es zu einer Erkrankung kommt, können viele Jahre vergehen, während die Katze möglicherweise keinerlei Anzeichen gezeigt hat. Zur Vorbeugung wichtig ist in jedem Fall, dass auf Hygiene geachtet wird. Dazu gehört regelmäßiges Händewaschen und eine stets saubere Katzentoilette. Wurde bei der Katze ein Wurmbefall festgestellt, sollte sie besser nicht (mehr) im Bett schlafen dürfen. Auch sollte zum Beispiel ein Sandkasten im Garten für eine Katze tabu sein, weil Hinterlassenschaften ein Infektionsrisiko darstellen.
 

Die Katze regelmäßig entwurmen

Wenn die Katze gesund ist, sind Wurminfektionen zumeist harmlos. Bei weitem nicht jede Infektion hat zwangsläufig eine Erkrankung zur Folge. Dennoch ist jedem Besitzer einer Freigängerkatze anzuraten, sein Tier regelmäßig entwurmen zu lassen, denn früher oder später trifft es fast jeden Freigänger. Die Prophylaxe gegen Würmer ist völlig problemlos und wirkt je nach Wurmkur zur Abwehr der unterschiedlichsten Wurmarten. Empfohlen wird bei Freigängern, sie alle 3 Monate zu entwurmen – vor allem, wenn sie eifrige Mäusefänger sind oder ihr Immunsystem geschwächt ist. Bei reinen Wohnungskatzen genügt die Einnahme eines Wurmmittels alle 6 Monate, da bei ihnen das Risiko deutlich geringer ist.

Wer seine Katze nicht entwurmt, sollte auf oben genannte Symptome, wie zum Beispiel Erbrechen achten. Größere Wurmarten können manchmal in Erbrochenem erkannt werden. Eier, Larven und sehr kleine Würmer sind dagegen nur unter dem Mikroskop festzustellen. 

Die meisten Katzenhalter erhalten ein Mittel gegen Würmer von ihrem Tierarzt und bekommen einen gewissen Vorrat mit, der bis zum nächsten Gesundheits-Check reicht. Es besteht auch die Möglichkeit, Wurmkurzen über Online-Apotheken zu beziehen. In der Regel ist bei der Vergabe mit keinerlei ernsthaften Nebenwirkungen zu rechnen.  Tipp: Würmer sind nur eine von vielen Parasitenarten, die Deine Katze befallen können und über die Du Dich daher am besten schon im Vorhinein informieren solltest. Allgemeine Informationen und eine Auflistung der häufigsten Parasiten findest Du in unserem Übersichts-Artikel.

Tipp: Würmer sind nur eine von vielen Parasitenarten, die Deine Katze befallen können und über die Du Dich daher am besten schon im Vorhinein informieren solltest. Allgemeine Informationen und eine Auflistung der häufigsten Parasiten findest Du in unserem Übersichts-Artikel.
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