Bauernhof Kitten
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Wurmbefall bei Katzen

Typische Symptome erkennen 

Bauernhofkätzchen – Darauf solltest du achten!

Wer sich ein Kitten vom Bauernhof holen möchte, sollte wissen, dass dies mit Problemen verbunden sein kann. Unsere Checkliste hilft bei der Entscheidung.

Wenn du dir ein Kitten vom Bauernhof holen möchtest, solltest du bedenken, dass dies mit einigen Problemen verbunden sein kann. Informiere dich daher genau über den Zustand der Tiere, bevor du dich für ein Kätzchen entscheidest.

Ein Kätzchen vom Bauernhof

Auf den ersten Blick scheint es verlockend und eine gute Sache zu sein, ein Kitten vom Bauernhof zu holen. Zumeist hast du dort freie Auswahl, kannst das Kätzchen jederzeit mitnehmen und zahlst wenig bis gar nichts. Darüber hinaus hast du auch noch eine Katze „gerettet“, denn wer weiß, was sonst mit ihr geschehen wäre.

Doch ein schneller und unüberlegter Kauf hat sich im Nachhinein schon oft als problembehaftet herausgestellt. Solltest du dich daher für den Kauf eines Kätzchens vom Bauernhof interessieren, dann überstürze nichts und informiere dich genau über die Tiere. Unsere Checkliste zeigt dir, worauf du achten solltest und womit du bei einer Bauernhofkatze rechnen musst.

Was muss ich beim Kauf einer Bauernhofkatze beachten?

Ob Kitten von einem verantwortungsvollen Züchter aufgezogen werden oder mehr oder wenig wild auf einem Bauernhof aufwachsen, ist ein großer Unterschied. Folgendes solltest du bedenken:

  • Überraschungspaket

    Während du bei einem Züchter detaillierte Informationen über den Charakter jedes einzelnen Kittens bekommst, wirst du über Bauernhofkätzchen wahrscheinlich nichts erfahren. Zwar kannst du dir einen Eindruck vor Ort verschaffen, dennoch musst du mit Überraschungen rechnen.

  • Scheue vor Menschen

    Katzenmütter auf Bauernhöfen ziehen ihre Kitten oft im Verborgenen auf. Dies kann bedeuten, dass sie in den ersten Wochen wenig bis gar keinen Kontakt zu Menschen haben. Die Folge davon ist, dass sie sich möglicherweise scheu zeigen, ungern anfassen lassen und schon gar nicht kuscheln möchten.

    Wer also für seine Kinder eine echte Kuschelkatze haben möchte, sollte sich diesem Risiko bei einer Bauernhofkatze bewusst sein.

  • Zu frühe Trennung

    Kätzchen sollten nicht vor der 12. Lebenswoche von ihrer Mutter getrennt werden. Denn in dieser Zeit lernen sie noch viel, was für ihr späteres Leben wichtig ist. Leider wird dieser Abgabetermin bei Bauernhofkätzchen oft deutlich unterschritten. Frage daher nach, wie alt die Kitten sind und verzichte darauf, eines zu früh aufzunehmen.

  • Gesundheitsvorsorge

    Kätzchen von einem verantwortungsvollen Züchter sind bei der Abgabe bereits mehrfach entwurmt und geimpft und die Eltern bezüglich bestimmter Erbkrankheiten untersucht. Bei Kitten vom Bauernhof stellt sich die Frage, ob diese überhaupt einem Tierarzt vorgestellt wurden.

    Möglicherweise wurde keinerlei Gesundheitsvorsorge getroffen, wodurch das Risiko sehr hoch ist, dass etwas nicht stimmen könnte. Typische Erkrankungen sind beispielsweise Katzenschnupfen und Katzenseuche. Darüber hinaus ist es auch sehr gut möglich, dass die Kitten Würmer in sich tragen oder von Flöhen befallen sind.

    Bei Bauernhofkätzchen empfiehlt es sich daher immer, sie sofort zum Tierarzt zu bringen und eingehend untersuchen zu lassen.

  • Unkontrollierte Vermehrung

    Nicht nur im Ausland, auch in Deutschland gibt es viele Streunerkatzen. Aufgrund fehlender Gesundheitsvorsorge, mangelhafter Pflege und Ernährung haben diese oft nur eine sehr kurze Lebenserwartung. Es sollte einem bewusst sein, dass durch den Kauf eines Kittens aus schlechter Haltung diese Zustände indirekt unterstützt werden.

    Das Wohl seiner Tiere sollte bei einem Landwirt auch für Katzen gelten. Dies bedeutet, bei einer gewissen Anzahl von Katzen sollten diese kastriert und Kitten stets einem Tierarzt vorgestellt werden.

  • Ist Freigang möglich?

    Viele Rassekatzen können auf Freigang verzichten. Dies liegt vor allem daran, dass sie ihn in ihren ersten drei Lebensmonaten gar nicht kennengelernt haben. Anders bei Bauerhofkätzchen. Sofern sie nicht unter kontrollierten Bedingungen im Haus aufgewachsen sind, verbringen diese Tag und Nacht draußen.

    Eine Umstellung zur reinen Wohnungskatze könnte daher schwerfallen und zu Problemen führen. Bei einer Katze vom Bauernhof sollte daher grundsätzlich die Möglichkeit gegeben sein, sie hinauslassen zu können. Dazu müssen die wohnlichen Gegebenheiten vorhanden sein wie auch eine Gegend, die keine zu große Gefahr bezüglich des Verkehrs darstellt.

Vorteile und Nachteile von Bauernhofkätzchen

Die „Vorteile“ eines Bauernhofkätzchens sind relativ überschaubar. Keinesfalls sollte man sich vom Preis blenden lassen. Wurden die Kitten nicht entwurmt und geimpft, ist sofort ein Besuch beim Tierarzt (mit entsprechenden Kosten) einzuplanen.

Bei einem Check kann sich herausstellen, dass das Kleine verwahrloster ist, als man äußerlich dachte und möglicherweise eine Behandlung notwendig ist. Dieses Risiko sollte einem bewusst sein.

Keinesfalls sollte ein Kaufargument sein, dass das hübsche Kitten gerne sofort mitgenommen werden kann. Die Entscheidung für ein Tier sollte nicht Hals über Kopf getroffen werden. Die Wohnsituation sollte passen, alle einverstanden sein und man muss sich darüber bewusst sein, dass zum Beispiel bei zukünftigen Urlauben eine Betreuung benötigt wird.

Außerdem sollte vor dem Einzug einer Katze die komplette Erstausstattung vorhanden sein. Dazu zählen unter anderem eine Katzentoilette, Näpfe, Futter, ein Kratzbaum und eine Schlafmöglichkeit.

Die „Nachteile“ einer Bauernhofkatze haben wir dir oben aufgezählt. Diese betreffen vor allem den Gesundheitszustand der Tiere. Zudem besteht die Gefahr, dass die Kitten scheu sein könnten und eventuell zu früh von ihrer Mutter getrennt werden.

Bedenke außerdem, dass deine Wohnsituation es erlauben sollte, Freigang zu gewähren, denn das Kleine könnte einen großen Freiheitsdrang haben. Wenn du dir über diese Punkte im Klaren bist und keiner gegen eine Anschaffung spricht, dann freue dich auf deinen neuen Wohnungsgenossen. Und keine Sorge – bei genügend Zuneigung hat sich schon so manche in eine echte Kuschelkatze verwandelt.

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